Erfolgreicher Abschluss des Europa-Projekts „The Road to Digital Freedom“
Mit einer gelungenen Abschlussfeier würdigte die Landesberufsschule Theresienfeld das preisgekrönte Europa-Projekt „The Road to Digital Freedom“, das beim Jugend-Europa-Projekte-Wettbewerb den hervorragenden 1. Platz erreichte. Bereits im Mai durfte die Projektgruppe die Auszeichnung im Rahmen des Europaforums Wachau in Grafenegg entgegennehmen. Überreicht wurde der Preis von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Das erfolgreiche Projekt entstand unter der Leitung von Fachlehrerin Natalie Forstner, deren außergewöhnliches Engagement wesentlich zum Erfolg beigetragen hat. Mit ihrer Kreativität, ihrem Ideenreichtum, ihrer fachlichen Kompetenz und ihrem innovativen Einsatz von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz prägte sie das Projekt entscheidend und begeisterte die Schülerinnen und Schüler für ein hochaktuelles europäisches Thema.
Die Abschlussfeier wurde von der 3. Großhandelsklasse mit großem Einsatz organisiert. Sie stand ganz im Zeichen des Dankes und der Anerkennung. Im Mittelpunkt standen jene Schülerinnen und Schüler, die mit ihrem Engagement den Wettbewerbserfolg überhaupt erst möglich gemacht hatten. Alle Mitwirkenden wurden im Rahmen der Feier einzeln geehrt, erhielten eine Urkunde sowie ein Erinnerungsfoto als Zeichen der Wertschätzung für ihren Einsatz.
Gleichzeitig sollte die Veranstaltung eine wichtige Botschaft vermitteln: Wer bereit ist, sich über den regulären Unterricht hinaus einzubringen, kann gemeinsam mit anderen Außergewöhnliches erreichen. Das Projekt entstand durch die klassenübergreifende Zusammenarbeit vieler engagierter Schülerinnen und Schüler, die ihre unterschiedlichen Talente einbrachten und gemeinsam ein Ziel verfolgten. Gerade dieses Miteinander machte den besonderen Charakter und letztlich auch den Erfolg von „The Road to Digital Freedom“ aus.
Ebenso war das Projekt ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie eine gesamte Schulgemeinschaft an einem Strang ziehen kann. Zahlreiche Lehrkräfte unterstützten das Vorhaben mit ihrem Fachwissen und ihrer Begeisterung. Die Direktion begleitete und förderte das Projekt von Beginn an, und auch die Schulwarte, die Reinigungskräfte sowie das Team der Schulküche leisteten ihren Beitrag zum Gelingen. Der Wettbewerbssieg ist daher nicht nur der Erfolg einer einzelnen Projektgruppe, sondern das Ergebnis einer Schule, in der Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung gelebt werden.
Zu diesem Gedanken passte auch die Einladung der Lehrbetriebe aller am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler. Sie erhielten die Möglichkeit, einen Einblick in jene Leistungen ihrer Lehrlinge zu gewinnen, die weit über den regulären Schulalltag hinausgehen. Die Feier war somit zugleich ein herzliches Dankeschön an alle Partnerbetriebe, die ihre Lehrlinge auf ihrem Ausbildungsweg begleiten und fördern.
Für die kulinarische Verpflegung sorgten großzügige Sponsoren – allesamt Lehrbetriebe unserer Schülerinnen und Schüler. Ein herzliches Dankeschön gilt den Firmen Kastner, TransGourmet, Metro, San Lucar sowie Spar für ihre wertvolle Unterstützung.
Besonders erfreulich war, dass die Veranstaltung nahezu vollständig von Schülerinnen und Schülern gestaltet wurde. Sie führten professionell durch das Programm, übernahmen die gesamte Tontechnik und trugen mit großem Engagement zum Gelingen des Festes bei. Damit bewiesen sie eindrucksvoll, wie vielfältig ihre organisatorischen, technischen und sozialen Kompetenzen sind.
Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation eines neuen Plakatständers, der unserer Schule künftig für offizielle Veranstaltungen und Fotos zur Verfügung stehen wird. Seine Anschaffung wurde durch eine Förderung in Höhe von 1.000 Euro ermöglicht, die über die Vermittlung des Europaabgeordneten Lukas Mandl zustande kam.
Die Vorderseite des Plakatständers zeigt jenes Comic, das einen wesentlichen Beitrag zum Wettbewerbserfolg geleistet hat. Es veranschaulicht anschaulich den europäischen Gesetzgebungsprozess rund um den European AI Act, der im Mittelpunkt des Projekts stand. Auf der Rückseite befinden sich eine Europakarte, das Logo der Landesberufsschule Theresienfeld sowie das Logo der Botschafterschulen des Europäischen Parlaments. Künftig wird der Plakatständer als repräsentative Fotowand bei offiziellen Anlässen der Schule zum Einsatz kommen.
Die Abschlussfeier war weit mehr als der feierliche Ausklang eines erfolgreichen Projekts. Sie war vor allem ein Zeichen der Wertschätzung für alle, die mit ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und ihrer Bereitschaft zur Zusammenarbeit zum Gelingen beigetragen haben. Sie zeigte eindrucksvoll, dass große Erfolge dort entstehen, wo Menschen gemeinsam an einer Idee arbeiten, Verantwortung übernehmen und einander unterstützen. Genau dieser Teamgeist macht die Landesberufsschule Theresienfeld aus – und war letztlich der Schlüssel zum Erfolg von „The Road to Digital Freedom“.
(gne)




















